Büsum Sehenswürdigkeiten entdecken - jetzt urlaub machen

Büsum Sehenswürdigkeiten entdecken

Büsum Sehenswürdigkeiten entdecken

Leuchtturm Büsum

Um in Büsum Sehenswürdigkeiten entdecken zu können muss man nicht weit gehen. Eine der auffälligsten Sehenswürdigkeiten von Büsum ist der rot-weiße Leuchtturm. Er ist sowohl von der See als auch vom Land her weit zu erkennen. Der Büsumer Leuchtturm ist nur von außen zu besichtigen, da er noch aktives Seezeichen ist. Die Vorgängerkonstruktion war ein Holzmast mit einer Öllampe, die Krabbenkutter und Fischerboote im Dunkeln heil in den Hafen bringen sollten. Der neue Turm wurde in den Jahren 1912/1913 auf einem sehr soliden Fundament errichtet, damit er nicht im weichen Marschboden versinkt. Seine Höhe beträgt gut 21 Meter. Die ursprüngliche Farbgebung war schwarz-weiß. Seit 1952 erstrahlt er in rot-weiß. Wie viele andere Leuchttürme an der Nordseeküste steht auch dieses charmante Bauwerk, unter den Büsum Sehenswürdigkeiten, unter Denkmalschutz.

Es ist kinderleicht in Büsum Sehenswürdigkeiten am Wasser zu entdecken.

Es ist kinderleicht in Büsum Sehenswürdigkeiten am Wasser zu entdecken.

Museum am Meer

Zu den besonders beliebten Büsum Sehenswürdigkeiten zählt auch das Museum am Meer. Ein ausrangierter Kutter vor dem Museum lenkt die Blicke auf sich. Im Museum erhält der Besucher spannende Einblicke sowohl in die Geschichte und Entwicklung Büsums, als auch in die Küstenfischerei und den Tourismus. Eindringlich wird erklärt wie hart und gefährlich die Arbeit auf dem Meer und das Leben am Meer war. Die Verwandlung Büsums vom Fischerdorf zum Nordseeheilbad kann der Besucher hier nachvollziehen und die dafür erforderlichen Anpassungen bestaunen. Ein besonderer Schwerpunkt dieses Museums liegt auf der Darstellung des täglichen Lebens der Küstenfischer und des Krabbenfangs sowie der Verarbeitung der Krabben. Ein begehbares Ruderhaus sowie eine Krabbensiebanlage kombiniert mit akustischen, filmischen und interaktiven Elementen ermöglichen Alt und Jung, sich in vergangene Zeiten mit harter Arbeit und Gefahren der See, zu versetzen. Ein lehrreicher und lohnenswerter Besuch, nicht nur bei schlechtem Wetter.

Museumshafen Büsum

Eine weitere Sehenswürdigkeit von Büsum ist der Museumshafen Büsum. Der Büsumer Hafen besteht aus mehreren Hafenbecken. Das dem Strand und der Innenstadt nächstgelegene Becken ist das Hafenbecken 1. Es wird seit 2001 als Museumshafen genutzt. Hier sollen alle noch existierenden Bootstypen der Berufsschifffahrt Büsums einen Liegeplatz erhalten. Die Bebauung des Hafenbeckens ist weniger museal, sondern eher touristischen Zwecken geschuldet, ein großes Gesundheitszentrum am einen Ufer und Souvenirläden auf dem anderen Ufer. Da bleibt wenig Platz für Büsum Sehenswürdigkeiten aus der Vergangenheit.

Aber vereinzelt gibt es sie auch hier, zum Beispiel den“ Ankerfriedhof „. Hier liegen an einer Stelle im Freien diverse Ankern aus mehreren Jahrhunderten. Die „Stars“ des Museumshafen sind aber, wie nicht anders zu erwarten, die historischen Schiffe. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern erinnern auch daran, dass Fischerei und Seefahrt im Allgemeinen harte, entbehrungsreiche Knochenarbeit waren und die Seeleute und Fischer ständig den Gefahren durch Wind und Wetter ausgesetzt waren.

Rickmer Bock

Ein Retter aus Seenot war beispielsweise die Rickmer Bock. Sie ist eine weitere Sehenswürdigkeit des Museumshafens Büsum. Sie wurde 1944 als Motorrettungsboot von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in Betrieb genommen. Nach zahlreichen, wechselnden Einsatzorten kam die Rickmer Bock 1960 nach Büsum, wo sie bis 1981 ihren rettenden Dienst verrichtete. Der Name stammt übrigens von einem langjährigen Vormann der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger auf Helgoland. Bis zu ihrer Außerdienststellung konnte die Rickmer Bock 1223 Menschen aus Seenot retten.

Der Museumshafen Büsum lockt nicht nur mit schönen alten Schiffen, sondern auch mit mit kulinarischen Genüssen. Vom Krabbenbrötchen in der Hand bis zur leckeren Fischplatte im Restaurant gibt es hier alles. Abends ist der Hafen romantisch beleuchtet und der ebenfalls beleuchtete Büsumer Leuchtturm wirft seine Lichtstrahlen weithin sichtbar über Land und Meer. Der Museumshafen Büsum ist sicherlich noch nicht perfekt, derzeit wird umgebaut, aber mit dem Erwerb weiterer historischer Schiffe wird er sicher ein Schmuckstück und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Büsumer Freilicht-Deichmuseum

Im Büsumer Freilicht-Deichmuseum kann man die Geschichte der Deiche an der Westküste in der Zeit vom 13. bis zum 21. Jahrhundert unter freiem Himmel erleben. Drei nachgebaute Deiche zeigen drei unterschiedliche Deichprofile aus drei verschiedenen Jahrhunderten. Anhand diverser Schautafeln kann sich jedermann rund um das Jahr über Deiche und ihre Geschichte informieren und die Deiche auch betreten. Wenn man beispielsweise eine Fahrradtour mit dem Besuch des Büsumer Freilichtmuseums verbindet, werden viele Sinne angesprochen. Auf den zwischen den Deichen platzierten Picknickbänken kann man sich erholen und alle gewonnenen Eindrücke in schöner Umgebung sacken lassen. Sicherlich ein informativer kleiner Ausflug.

Phänomania

Im Juli 2017 eröffnete in Büsum die Phänomania. Es handelt sich um eines der Erlebniszentren, die es in ähnlicher Form in mehreren deutschen Städten gibt. Ziel dieser Zentren ist, vom passiven Konsum thematisch präsentierter Exponate wegzukommen sowie den Menschen theoretisch schwer verständliche Zusammenhänge innerhalb der Naturwissenschaften und der Technik  anhand praktischer Beispiele im wahrsten Sinne des Wortes erlebbar und begreifbar zu machen. Während in herkömmlichen Museen nichts angefasst werden darf, ist das in der Phänomania ausdrücklich erwünscht. Kinder und Erwachsene können sich hier mit allen Sinnen in sonst eher ungeliebte Wissensgebiete stürzen. Die Exponate sind so gestaltet, dass sie zum Mitmachen einladen und zum großen Teil für Kinder geeignet sind. Deshalb bietet der Veranstalter auch die Ausrichtung von Kindergeburtstags-Feiern an.

Die Phänomania in Büsum ist auf dem Gelände der ehemaligen Sturmflutwelt  „Blanker Hans“ entstanden. Auf 6000 Quadratmetern Fläche werden dem Besucher über 200 interaktive Exponate angeboten. Die Phänomania ist für alle Altersklassen ab circa 4 Jahren geeignet. Also keine Sorge, wenn das Wetter einmal nicht für den Strand taugt. Die Phänomania in Büsum sorgt für eine attraktive Alternative für Groß und Klein.

St. Clemens Büsum

Die St. Clemenskirche Büsum stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der heilige Clemens aus Rom, Schutzpatron der Schiffer, Fischer sowie Küstenbewohner ist ihr Namensgeber. Sie wird auch Fischerkirche genannt. Die erste Kirche wurde bei einer Sturmflut im Jahr 1362 zerstört, die wiederaufgebaute Kirche wurde zum Opfer eines Brandes. Im Jahr 1442 errichteten die Bewohner Büsums zunächst einen Erdwall, eine sogenannte Warft, auf der sich die neue Kirche aus Backstein mit weißem Putz erhob. Diese Kirche, St. Clemens Büsum, ist bis heute erhalten, wenn natürlich auch im Laufe der Jahrhunderte einige Umbauten sowie auch zahlreiche Reparaturen erfolgten. Die Kirche St. Clemens Büsum war nun zum sicheren Schutzraum bei Sturmfluten und zum Versammlungsort sowohl für nicht kirchliche als auch kirchliche Angelegenheiten.

St. Clemens Büsum ist auch von der Inneneinrichtung ein Augenschmaus. Das aus dem 13. Jahrhundert stammende Taufbecken aus Bronze ist einer der ältesten Einrichtungsgegenstände. Wer einen Ort der Entspannung und zur inneren Einkehr sucht, kann entweder am sonntäglichen Gottesdienst, oder an einem Konzert aus den Büsumer Sommermusiken teilnehmen oder einfach so die Stille und Atmosphäre dieser kleinen, aber feinen Kirche genießen. St. Clemens Büsum ist jeden Tag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr geöffnet.

Büsum Veranstaltungsjahr erleben

Neben den zahlreichen Büsum Sehenswürdigkeiten an festen Orten, die man rund ums Jahr besuchen und besichtigen kann gibt es aber aber auch Veranstaltungen die nur selten in Büsum zu erleben sind. Die touristischen Highlights im Büsum Veranstaltungsjahr sind so beeindruckenden, dass sich deren Beschreibung und Besuch ebenfalls lohnt. Viel Spaß dabei!