Büsum Urlaub machen und genießen - jetzt urlaub machen

Büsum Urlaub machen und genießen

Büsum Urlaub machen und genießen

Von der Fischerinsel Büsum zur Festlandgemeinde

Büsum ist eine Gemeinde von circa 5000 Einwohnern im Landkreis Dithmarschen im Bundesland Schleswig-Holstein. Dieser Charmante Hafenort ist der drittgrößte Touristenort an der Westküste Schleswig-Holsteins. Büsum liegt am Nationalpark Wattenmeer, der im Jahr 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe erhoben wurde. In Büsum Urlaub machen, lohnt sich also schon deshalb. Hier wird dem Besucher immer wieder etwas Neues geboten. Büsum befindet sich in ständigem Wandel und bleibt sich dennoch treu. Ursprünglich war Büsum eine Insel mit einigen Fischersiedlungen. Durch die Jahrhunderte wurde der Südteil dieser Insel von mehreren Sturmfluten abgetragen. Die restliche Insel lagerte sich im Norden immer näher dem Festland an. Im Jahr 1585 ergriffen die Büsumer mutig die Gelegenheit mit einem Damm ihre Insel an das Festland anzubinden. Mithilfe von Deichbauten und Maßnahmen zur Landgewinnung wurde Büsum endgültig an das Festland angebunden.

Büsum als Urlaubsort zwischen Tradition und Tourismus

Während die Fischer weiter ihrem traditionellen Handwerk, speziell der Krabbenfischerei, nachgingen, begannen die findigen Büsumer bereits im frühen 19. Jahrhundert den Tourismus anzukurbeln. Die hohe Qualität der Seeluft und des Meerwassers machten im Jahr 1837 aus der ehemaligen Fischerinsel das Seebad Büsum auf dem Festland. Zunächst gab es Schwierigkeiten, weil die Anreise nach Büsum beschwerlich war. Erst mit dem Ausbau von befestigten Wegen und dem Entstehen der Eisenbahnstrecke von Heide begann der Siegeszug des Fremdenverkehrs, befeuert durch Werbung mit Hilfe von Prospekten und Plakaten. Die Aufschüttung eines künstlichen Sandstrandes im Jahr 1904 erhöhte die Attraktivität Büsums zusätzlich.

Stetiger Ausbau der Kureinrichtungen ermöglichten im Jahr 1949 die Änderung der Bezeichnung Seebad Büsum zum Nordseeheilbad Büsum. Das lenkte weitere Besucherströme nach Büsum. Wer in Büsum Urlaub macht um Ruhe und Erholung zu genießen kann dies unter en gegebenen Voraussetzungen ideal tun.

Gleichzeitig ging immer die Kutterfischerei als eigener Wirtschaftszweig weiter, so dass Büsum auch weiterhin den maritimen Charme eines Fischerortes hat. Die größte Kutterflotte Deutschlands ist mit ihren bunten Kuttern nicht nur eine nostalgische Augenweide. Sie sorgt täglich für fangfrische Nordseekrabben, die noch auf See gekocht und im Hafen direkt vom Kutter verkauft werden. Frischer kann man diese Delikatesse, die als Büsumer Krabbe auch weit über die Region hinaus bekannt ist, nicht bekommen. Gönnen Sie sich diesen Genuss vor Ort!

In Büsum Urlaub machen, heißt immer etwas Neues zu erleben. Erst vor wenigen Jahren wurden die Strände den Anforderungen des zunehmend anspruchsvollen Tourismus angepasst. Im Rahmen einer erforderlichen Deichsanierung haben die rührigen Büsumer die Gelegenheit genutzt, um mit Einsatz von Eigenmitteln, die Attraktivität ihrer Strände zu erweitern und barrierefreie Nutzung zu ermöglichen.

Büsum bietet Urlaubserlebnisse für jeden Geschmack

In Büsum sind alle herzlich willkommen! Ob Alt oder Jung, sportlich oder eher „Faulenzer“, Naturfreund oder Stadtbummler, gesellig oder eher die Ruhe liebend, alle finden etwas Passendes. Auch für Menschen mit Handycap ist gesorgt, vor einigen Jahren wurde der Strandbereich so umgestaltet, dass Rollstühle überall hinkommen. Man kann auch vor Ort einen Strandrollstuhl mit extra breiten Reifen für den Sandstrand ausleihen. Auch der geliebte Hund muss nicht zu Hause auf Frauchen oder Herrchen warten. Rund um das Jahr dürfen Hunde an der Leine über die 3,5 km lange Deichkrone geführt werden. Vom 1. Oktober bis 31. März dürfen angeleinte Vierbeiner sowohl am Wasser als auch auf der Promenade spazieren. An der Leine im Meer planschen dürfen Hunde am Hundestrand nördlich der Familienlagune Perlebucht. Im Büsumer Gemeindepark können sich die Hunde auf 3000 Quadratmeter Fläche ohne Leine austoben.

In Büsum Urlaub machen, ist auf Grund der Lage am Meer und des gemäßigten Klimas sehr angenehm. Das bedeutet, dass es im Normalfall im Sommer nicht extrem heiß und im Winter nicht extrem kalt ist. Die beliebteste Reisezeit liegt in Büsum in den Sommermonaten. Von Juni bis August ist es mit Lufttemperaturen um die 20° C am wärmsten. Die durchschnittliche Zahl der Sonnenstunden beträgt 6 – 7 Stunden. Gleichzeitig muss man in Büsum auch in den Sommermonaten mit 15 – 17 Regentagen pro Monat rechnen. Die übliche Wassertemperatur in der Nordsee bei Büsum liegt in den Sommermonaten bei 18 – 20° C.

Büsum Anreise

PKW Anreise

Mit dem Auto fährt man in Hamburg auf der A 7 durch den Elbtunnel. Anschließend geht die Fahrt auf der A 23, Fahrtrichtung Husum über Itzehoe nach Heide weiter. Die Abfahrt Heide-West nehmen und auf der B 203 nach Büsum fahren.

Anfahrt mit der Bahn

Mit der Bahn dauert die Fahrt über Heide nach Büsum circa 2 Stunden.

Fernbus

Mit dem Flixbus kann man Büsum sehr preisgünstig erreichen. Seit April des Jahres 2018 fährt zum Beispiel in Hamburg jeden Freitag und Sonntag ein Bus nach Büsum. Zurück fährt er freitags, samstags und sonntags. Die Fahrt dauert ungefähr 2,5 Stunden.

Nahverkehrsoptionen in Büsum

Wer nicht mit dem eigenen Fahrzeug anreist, kann sich vor Ort verschiedenste fahrbare Untersätze leihen. Vom Fahrrad oder E-Bike, Tretmobil,  auch mit Elektroantrieb über den Strandrollstuhl bis zum PKW findet sicher jeder das Gewünschte. So kann man Büsum und das Umland umfangreicher erkunden. Probieren Sie es aus.

 

Büsum Geschichte und Geografie im Wandel

Büsum Geschichte

Erstmalige urkundliche Erwähnung fand Büsum im Jahr 1140. Ursprünglich war Büsum eine Insel. Vor 1585 wurde der Südteil der Insel durch mehrere Sturmfluten abgetragen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Insel Büsum zunehmend an das Festland verlagert und konnte dann mit einem Damm und mit Hilfe von Eindeichungen an das Festland angebunden werden. Die Büsum Geschichte ist also lang und wandlungsreich.

Seit 1827 durfte sich Büsum aufgrund seiner guten Luft- und Wasserqualität als Seebad bezeichnen. Der Fremdenverkehr begann im 19. Jahrhundert Büsum zu prägen, eine Tendenz, die sich im 20. Jahrhundert noch verstärkte. Je besser die Anbindung Büsums mit Eisenbahnstrecken und Straßen und die Verbesserung der innerörtlichen Infrastruktur, Aufschüttung eines Sandstrandes, Einrichtung eines Familienbades wurden, desto mehr Touristen kamen nach Büsum.

Durch Auf- und Ausbau medizinischer Einrichtungen und Anwendungen erreichte Büsum den Status eines Nordseeheilbades, was den Besucherzustrom weiter erhöhte. Heute ist das Ortsbild Büsums bestimmt durch zahlreiche Ferienwohnungen, Großgebäude wie “ Haus des Kurgasts“, Kurmittelhaus und Schwimmbad haben das Aussehen von Büsum Hafen verändert. Weitergehende Informationen zur Geschichte Büsums erhält man im Museum am Meer und im Büsumer Freilicht-Deichmuseum. Das Museum Blanker Hans, das sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigte, existiert nicht mehr. Es wurde im Sommer 2017 durch die Phänomania Büsum ersetzt.

Büsum bietet mehr als Meer.

Büsum Geschichte bietet mehr als Meer.

 

Büsum Geografie

Circa 100 km nordwestlich von Hamburg an der Meldorfer Bucht, liegt Büsum. Nicht weit von Büsum entfernt mündet der Fluss Eider in die Nordsee. Der Büsumer Hafen ist durch ein natürliches Kanalsystem im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer mit dem offenen Meer verbunden. Ein Sperrwerk schützt den Hafen von Büsum vor Sturmfluten, die in früheren Jahrhunderten immer wieder zahlreiche Opfer forderten und katastrophale Zerstörungen anrichteten. Typisch für die Geografie Büsums ist die Lage am Wattenmeer.

Kennzeichen eines Wattenmeeres ist, dass es während der Ebbe trocken ist und das Wasser mit der Flut wieder einströmt. Während der Ebbe bleiben nur die sogenannten Priele ständig mit Wasser gefüllt. Das sind kleinere oder größere Ab- und Zuflüsse im Wattenmeer. Vor Büsum Ist es die „Piep“, ein großer Priel, der überhaupt Schifffahrt zwischen dem Büsumer Hafen und der offenen Nordsee während der Ebbe ermöglicht. In Büsum wechseln sich Ebbe und Flut etwa alle sechs Stunden ab. In den Zeiten von Ebbe sind dann Erkundungen des Meeresbodens und seiner Bewohner bei Wattwanderungen möglich.

 

Büsum Hafen kennen lernen

Hafen in Büsum

Als einziger Hafen an der Westküste Schleswig-Holsteins verfügt Büsum über einen nahezu Tide unabhängigen Hafen. Über die Süderpiep, eine tiefe Rinne im Wattenmeer, einen sogenannten Priel, ist Büsum Hafen auch bei Niedrigwasser zu erreichen. Schiffe mit einer Länge bis zu 130 Metern, sowie einer Breite von 20,5 Metern und einem Tiefgang von 3,50 Metern (bei Hochwasser bis zu 6,70 Metern) können problemlos in Büsum Hafen einlaufen. Eine Schleuse schützt Büsum bei Sturmfluten vor Überschwemmungen.

Büsum Hafen besteht aus 4 Hafenbecken mit insgesamt 500.000 Quadratmetern Wasserfläche. Das Geplätscher des Seewassers an den Hafenmauern, das Möwengeschrei und zahllose ein- und ausfahrende Schiffe erzeugen das beliebte maritime Flair, das die Urlauber nach Büsum lockt.

Hafenbecken 1

Hafenbecken 1  ist heute der Büsum Museumshafen. Hier wird durch die Präsentation von mit kundiger und liebevoller Hand restaurierten historischen Schiffen, sowie zahlreicher Relikte aus der Vergangenheit Büsums und der Seefahrt die Atmosphäre des alten Fischerortes Büsum heraufbeschworen.

Hafenbecken 2 und 3

Hafenbecken 2 und 3 dienen eher alltäglichen Zwecken, nämlich der Frachtschifffahrt und der Fischerei. Dazu kommt noch die Ausflugsschifffahrt. Obwohl Büsum schon früh begonnen hat, sich dem Tourismus zu öffnen und bis heute sehr viel für den Tourismus tut, ist es doch immer auch ein Fischerort geblieben. Der Fischereihafen beherbergt circa 40 Fischkutter und ist damit der größte Kutterhafen in Deutschland. Täglich fahren die farbenfrohen Krabbenkutter ein und aus und landen so 3200 Tonnen Krabben pro Jahr an. Auf dem Meer frisch gekocht, werden die kleinen Meeresfrüchte im Büsum Hafen direkt vom Kutter verkauft. Frischer geht es nicht! Was kann es Schöneres geben als mit einer Portion leckerer Krabben in der Hand das maritime Leben zu genießen?

Außer dem Fischereihafen befinden sich in Hafenbecken 2 und 3 noch die Kais für Ausflugsschiffe. 150.000 Passagiere pro Jahr nehmen an einem dieser maritimen Ausflüge teil. Außerdem gibt es sowohl Hafenrundfahrten also Mitfahrten auf einem Krabbenkutter auf Fangfahrt an denen man teilnehmen kann. Ausflugsboote zu den Seehundbänken vor der Küste Büsums und die längeren Fahrten nach Helgoland oder Cuxhaven sind ebenso möglich. Der Hafen Büsum verfügt über ein großes Angebot an Erlebnissen auf der Nordsee. Probieren Sie aus, was Ihnen am besten zusagt.

Hafenbecken 4

Hafenbecken 4 ist der Seglerhafen. Er liegt  der Schleuse am nächsten, gut geschützt direkt hinter dem Deich. Er verfügt über eine Steganlage aus Aluminium, die 100 Segelbooten Platz bietet. Der größte Teil der Liegeplätze ist von Mitgliedern des lokalen Seglervereins belegt, aber Gastsegler sind selbstverständlich auch herzlich willkommen. Sie bekommen einen Liegeplatz und können die Annehmlichkeiten einer modernen Marina, die vom Seglerverein betrieben wird, in vollen Zügen genießen.