Cuxhaven Geografie erleben - jetzt urlaub machen

Cuxhaven Geografie erleben

Cuxhaven Geografie erleben

Cuxhaven: Die Krone Niedersachsens

Bei Cuxhaven, der nördlichsten Landspitze Niedersachsens, mündet die Elbe in die Nordsee. Die Stadt ist umgeben von Wasser.  Cuxhaven ist im Südosten von der Elbe, im Nordwesten von der Nordsee umschlossen. Wer die Cuxhaven Geografie erleben will, muss nur der 32 km langen Wasserlinie folgen. Die Stadt Cuxhaven, ist ein aus mehreren kleinen Gemeinden zusammen gewachsenes Gebilde. Cuxhavens Gesamtfläche ist etwa so groß wie die Niedersächsische Landeshauptstadt Hannover. Die „Altenwalder Höhe“ mit 37,5 Metern über dem Meeresspiegel ist Cuxhavens höchste Erhebung. Der Teil Cuxhavens, der an der Elbe liegt, war schon immer ein Fischerort. Deshalb hat sich der eher industrielle Teil der Stadt Cuxhaven mit Fischereihafen, Fährhafen und Industrie im Osten zu Hamburg hin ausdehnt. Der touristischte Teil Cuxhavens umfasst die westlich am Wattenmeer gelegenen Ortsteile Döse, Duhnen und Sahlenburg.

Natur und deren Nutzen

Die Landschaften in Cuxhaven und Umgebung sind ebenso vielfältig wie die Bewohner dieser Region selbst. Beinahe unangetaste, unter Naturschutz stehende, Landschaftsformen sind hier eben so vorhanden, wie landwirtschaftlich genutze Flächen und touristisch stark frequentierte Gebiete. Im Folgenden werden hier einige für Cuxhaven typische Landschaftsformen und deren Nutzung näher vorgestellt.

Cuxhaven Küstenheide

Bekannt ist Cuxhaven sowohl für seine Lage am Wattenmeer als auch für seinen schönen Strand. Die Cuxhaven Küstenheide beginnt beim Ortsteil Duhnen und führt bis Oxstedt im Süden. Sie beherbergt zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und steht zu großen Teilen unter Naturschutz. Im Mittelalter bewirkten die Abholzung des lokalen Waldes sowie die zunehmende Besiedelung der fruchtbaren Marschen die Ausbreitung der Heide. Das Holz wurde zum Haus- und Schiffsbau verwendet, stattdessen wuchsen Sträucher und Heidepflanzen, Der Bewuchs der Cuxhaven Küstenheide wird heute von allerlei Weidetieren vom Schaf oder Wildpferd bis zum Bison klein gehalten. In der Cuxhaven Küstenheide gibt es viele Wege mit Beobachtungsplätzen und Informationstafeln, die zur Erkundung dieser reizvollen Landschaft einladen.

Cuxhaven Salzwiesen

Salzwiesen entstehen dort, wo das Wattenmeer in das Festland übergeht. Wenn solche Gebiete eingedeicht und somit vom Salzwasser abgeschnitten werden, versüßen sie. Erfolgt keine Eindeichung werden die Salzwiesen immer wieder vom Meerwasser überspült. Pflanzen und Tiere, die in dieser Region leben, haben sich an dieses spezielle Leben in und an den Salzwiesen angepasst. Bei Duhnen, einem der Stadtteile Cuxhavens, gibt es eine Salzwiese, die früher mit Schafen beweidet wurde. Heute darf sie nicht mehr betreten werden. Sie dient sowohl heimischen als auch durchziehenden Vögeln als Rastplatz.

Cuxhaven Marsch

Ebbe und Flut der Nordsee und das Wasser der Elbe bringen ständig neues Material mit. Sie lagern es an der Küste ab. Dieses fruchtbare Schwemmland nennt man auch Marsch. Die Marsch befindet sich auf Meereshöhe und droht ständig weggespült zu werden. Soll das fruchtbare Land genutzt werden, muss man es eindeichen. Die Marschgebiete sind von Entwässerungskanälen durchzogen und weitgehend baumfrei. Wird die Marsch eingedeicht und entwässert, kann sie landwirtschaftlich genutzt werden. Circa 5.500 m² Küsten- und Flussmarschen gibt es an der norddeutschen Küste. Das Wurstener Land an der Nordsee und das Hadelner Land an der Elbe sind Teile davon. Zum Stadtgebiet von Cuxhaven gehören Teile von beiden.

Cuxhaven Geest

Am Ende der vorletzten Eiszeit vor etwa 100.000 Jahren entstand die Geest. Gletscher aus dem Norden schoben Steine und anderes Bodenmaterial heran und lagerten es in unterschiedlicher Menge und Höhe über Norddeutschland ab. Dabei entstand auch die „Hohe Lieth“, ein 30 km langer und 5 km breiter Landrücken aus Geest. Er verläuft in Nord-Süd-Richtung zwischen Cuxhaven und Bremerhaven. Die „Hohe Lieth“ gehört komplett zum Landkreis Cuxhaven. Zwischen Berensch und Duhnen grenzt die „Hohe Lieth“ direkt an die Nordsee. Da sie an dieser Stelle bis zu 8 m hoch ist, wird bisher auf einer Strecke von 6,5 km kein Deich zum Küstenschutz benötigt.