Cuxhaven Geschichte verstehen - jetzt urlaub machen

Cuxhaven Geschichte verstehen

Cuxhaven Geschichte

Vorgeschichte der Stadt Cuxhaven

Cuxhaven Geschichte verstehen kann man besten mit einem Blick in die Vergangenheit der Küstenstadt. Auf dem Gebiet der heutigen Stadt siedelten schon sehr früh Menschen. Bereits 4000 v.Chr. hinterließen sie hier unter anderem zahlreiche Urnen und ein Großsteingrab. Die heutige Stadt Cuxhaven entwickelte sich erst allmählich durch den Zusammenschluss einer Reihe von umliegenden Siedlungen. Im Jahr 1872 erfolgte schließlich die Zusammenlegung zweier zu Hamburger gehörender Gebiete. Aus der Vereinigung der Hafensiedlung Cuxhaven mit dem größeren und bedeutenderen Amt Ritzebüttel, entsteht nun die hamburgische Landgemeinde Cuxhaven.

Gründung der Stadt Cuxhaven

Nach der Eingemeindung Döses im Jahr 1905 erreichte die Einwohnerzahl 10.000. Das war die Voraussetzung dafür, dass Cuxhaven die Stadtrechte im Jahr 1907 erhalten konnte. Dennoch gehörte Cuxhaven bis 1937 zu Hamburg. Bis 1977 war Cuxhaven eine kreisfreie Stadt. Nach der Eingemeindung der umliegenden Orte in der Zeit von 1935 bis 1972 wurde Cuxhaven als Sitz der Kreisverwaltung in den neu entstandenen Landkreis Cuxhaven eingegliedert.

Geschichte des Hafens

Gründung des Hafens von Cuxhaven

Im Jahr 1570 wurde der Hafen von Cuxhaven erstmals urkundlich erwähnt. Cuxhaven Geschichte verstehen bedeutet primär auch etwas über den Hafen und dessen Entwicklung zu erfahren. Zunächst hatte er nur lokale Bedeutung. Bei Unwettern aller Art bot er fremden Schiffen Schutz.

Die Bedeutung des Fischereihafens

1908 wurde in Cuxhaven der Fischereihafen gegründet. In der Zeit bis zum Ersten Weltkrieg florierte die Hochseefischerei. Nach dem Krieg konnten die Erträge an Fisch deutlich gesteigert werden. Die Fischverarbeitungsindustrie wuchs und damit auch Cuxhaven. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit modernen Fangschiffen mehr Fisch denn je angelandet. Dieser Aufschwung erforderte den weiteren Hafenausbau. Bis zum Beginn der 1970er Jahre blühte die Hochseefischerei, wurde dann aber durch die Ausweitung der Hoheitsgewässer in den Fanggründen sowie Fangquoten gebremst. Trotzdem zählt Cuxhaven auch heute noch zu den größten Fischereihäfen Deutschlands.

Auswanderungswelle nach Amerika und moderne Linienschifffahrt

Im Jahr 1889 wurde die Linienschifffahrt für Passagiere nach New York von Hamburg nach Cuxhaven verlegt. Aufgrund der Größe dieser Passagierschiffe musste der Hafen mehrfach ausgebaut und zum „Amerikahafen“ umgebaut werden. Nach den beiden Weltkriegen verlor die Linienpassagierfahrt ihre Bedeutung. Flugzeuge ermöglichten jetzt eine wesentlich schnellere Überquerung des Atlantiks. Wo früher die Linienschiffe nach Amerika starteten, legen heute riesige Kreuzfahrtschiffe an.

Der moderne Hafen ist vielfältig wie nie zuvor

Der Verlust der Bedeutung von Linienschifffahrt und Fischerei in Cuxhaven hat schließlich beutende Veränderungen zur Folge. Nach und nach rüstet Cuxhaven seinen Hafen nun zum Mehrzweckhafen um, so dass Güter aller Art transportiert und gelagert werden können. Im Jahr 2017 wurden rund 2,6 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. 1997 wurde in Cuxhaven der Tiefwasserhafen in Betrieb genommen. Er macht es möglich, dass riesige Kreuzfahrt- und Containerschiffe mit einem Tiefgang bis circa 15 Metern den Cuxhavener Hafen ansteuern können. Cuxhaven Geschichte verstehen heißt also auch dem Wandel der Zeit zu folgen.