Cuxhaven Sehenswürdigkeiten entdecken - jetzt urlaub machen

Cuxhaven Sehenswürdigkeiten entdecken

Cuxhaven Sehenswürdigkeiten entdecken

Cuxhavens Sehenswürdigkeiten verbinden Traditionen mit Tourismus

Der beliebte Urlaubsort Cuxhaven verbindet alte Traditionen mit moderner Industrie und einem besucherfreundlichen Tourismusangebot. In Cuxhaven Sehenswürdigkeiten entdecken fällt Urlaubern also wahrlich nicht schwer. Neben zahlreich interessanten Bauwerken und Museen verfügt Cuxhaven auch über sehenswerte Naturdenkmäler die Urlauber aus aller Welt zu Ausflügen und Aktivitäten einladen. Gerne beschreiben wir Ihnen einige Sehenswürdigkeiten schon vor Ihrem Besuch in Cuxhaven.

Cuxhaven: Bauwerke

Alte Liebe: Ein Bauwerk mit vielen Funktionen

Um in Cuxhaven Sehenswürdigkeiten entdecken zu können, muss man nur zur „Alten Liebe“ gehen. Woher dieser romantisch anmutende Name des vielseitigen Anlegers kommt ist umstritten, was der Beliebtheit des Bauwerks aber keinen Abbruch tut. Im 18. Jahrhundert wurde dieses doppelstöckige Konstrukt aus Holz ursprünglich als Schiffsanleger und Wellenbrecher errichtet. Inzwischen wird die „Alte Liebe“ aber primär als beliebte Aussichtsplattform genutzt. Dennoch ist Ihr ursprünglicher Zweck nicht nicht in Vergessenheit geraten. Noch heute fahren regelmäßig Schiffe von hier zu den Seehundbänken der Nordsee oder zu Inseln Neuwerk und Helgoland.

Hapag-Hallen Cuxhaven

In Cuxhaven sind bis heute die „Hapag-Hallen“ erhalten geblieben. Sie erinnern an die Auswanderung Tausender Menschen über den Atlantik nach Amerika, die Anfang des 20. Jahrhundert begann. Die Abkürzung der 1847 gegründeten Hamburger Reederei Hapag steht für „Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft“. Als der Schiffsverkehr zwischen Hamburg und New York allerdings, mit zunehmender Größe der Schiffe bei der Einfahrt nach Hamburg über die Elbe, schwierig wurde, musste man handeln.

 

Voll beladenes Containerschiff im Hafen von Hamburg. Im Hintergrund sind Anleger und Kräne zu erkennen. Im Vordergrund sieht man einen Schlepper.

 

Kurzer Hand beschloss man im damals zur Hansestadt Hamburg gehörigen Cuxhaven eine besser zugängige Anlegestelle, das Steubenhöft zu errichten. So konnte man den transatlantischen Schiffsverkehr mit großen Schiffen aufrecht erhalten. Die Hapag-Hallen in Cuxhaven dienten als eine Art Drehkreuz zur Anlegenstelle, das alle Reisenden passieren mussten.

Heute verbinden die Hapag-Hallen Cuxhaven Vergangenheit und Gegenwart auf elegante Weise miteinander. In der Austellung „Abschied nach Amerika“ wird sowohl die Geschichte des Steubenhöfts als auch das individuelle Schicksal von verschiedensten Amerika-Auswandern beleuchtet. So kann man als Besucher unter anderem auch die Namen von vielen Passagieren auf eigene Faust ermitteln. Außerdem verfügen die Hapag-Hallen aber auch noch über ein Restaurant und eine Aussichtsplattform mit einem großartigen Ausblick über das Meer und die Elbmündung.

Kugelbake: Vom Seezeichen zum Wahrzeichen

 

Die Kugelbake ist ein, etwa zu Beginn des 18. Jahrhunderts, aus Holz gebautes Seezeichen, das zur Orientierung der Seeleute am viel befahrenen Übergang zwischen Nordsee und Elbe, dienen sollte. Seit dem hat man das markante Seezeichen mehrfach erneuert und phasenweise sogar erleuchtet. Seit 1913 ist die Kugelbake sogar Teil des Cuxhavener Wappens und somit omnipräsent in der Stadtgeschichte verankert. Die aktuelleste, gut 28 Meter hohe Nachkriegs-Version der Kugelbake steht seit 2002 unter Denkmalschutz. Die Kugelbake ist heute eher Wahrzeichen als Seezeichen für Cuxhaven. Effektvoll angestrahlt begeistert sie inzwischen auch nachts Touristen von nah und fern.

Leuchtturm Dicke Berta

Ende des 19. Jahrhunderts erkannte man, dass die Infrastruktur rund um die Elbmündung zu Gunsten der Seefahrt deutlich ausgebaut werden musste. Teil dieser Maßnahmen war der Bau mehrerer Leuchttürme in Cuxhaven. So entstand 1897 auch der 13 Meter hohe Leuchtturm „Dicke Berta“ im Cuxhavener Satdtteil Altenbruch. Dieses außergewöhnliche Seezeichen war bis 1983 in Betrieb, bevor Ersatz durch einen moderen Leuchturm geschaffen wurde.

Die „Dicke Berta“ steht inzwischen unter Denkmalschutz und wird noch heute liebevoll vom Förderverein Dicke Berta e.V. gepflegt und in Schuss gehalten. Zwischen April und September können Besucher den Turm besichtigen und einen nostalgischen Ausflug in die Zeiten der alten Leuchtfeuer unternehmen. Wer den Charme dieses Cuxhavener Leuchtturms besonders schätzt kann hier sogar standesamtlich heiraten. Kulisse und Ausblick dürften dabei zu einem unvergesslichen Erlebnis beitragen.

Schloss Ritzebüttel

Das bereits im 14. Jahrhundert errichtete Schloss Ritzebüttel ist eines der ältesten nichtkirchlichen Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik. Einst war es Wohnsitz für hochangesehene Amtsmänner Hamburgs, die in dieser Region für Justiz und Verwaltung zuständig waren. Mit der Trennung dieser Bereiche verlor Schloss Ritzebüttel 500 Jahre später jedoch an Bedeutung. Mit dem Erlass des Groß-Hamburg-Gesetzes von 1937 fiel Cuxhaven an Preußen. Ab dann hatte Schloss Ritzebüttel vorläufig keine nennenswerte Funktion mehr und verfiel viele Jahre lang.

Erst 1996 wurden die teuren Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen, die Schloss Ritzebüttel heute zu einer beliebten touristischen Sehenswürdigkeit Cuxhavens macht. Aber die Mühe hat sich gelohnt, denn Im Schloss Ritzebüttel gibt es viel zu sehen. So kann man hier unter anderem Ausstellungsräume, und das „Schweizerhaus“ im Schlosspark, sowie ein Kriegerehrenmal von 1932 besichtigen. Wer nach all den liebvoll gepflegten Sehenswürdigkeiten Lust auf eine kulinarische Pause hat kann diese aber auch im Restaurant des Schlosses Ritzebüttel genießen.

 

Cuxhaven: Museen

Feuerschiff Elbe 1

Cuxhavens Feuerschiffe haben schon lange den traditionellen Beinamen „Elbe 1“. Er bezieht sich auf den Liegeplatz des Schiffes, am äußersten Rand der Elbe. 1988 wurde das Feuerschiff mit dem offiziellen Namen „Bürgermeister O’Swald II“ außer Dienst gestellt. Heute ist es im Besitz der Stadt Cuxhaven, und kann im Alten Hafen, an der „Alten Liebe“ liegend, zwischen Frühjahr und Herbst besichtigt werden. Autentische Räumlichkeiten von der Kommondobrücke und den Maschinenraum bis hin zu den erhaltenen Mannschaftsunterkünften und der schiffseigenen Kombüse können hier besichtigt werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Museumsschiffen sind alle technischen Einrichtungen dieses Feuerschiffs betriebsbereit. Das seetüchtige Schiff kann somit also auch zu Museumsfahrt mit Gästen aufbrechen, die von einer ehrenamtlichen Besatzung des Feuerschiff-Vereins Cuxhaven angeboten werden. Selbst heiraten kann man auf diesem sehenswerten Museumsschiff auf Wunsch.

Windstärke 10

2013 fand in Cuxhaven die Eröffnung des Museums „Windstärke 10“ statt. Es verbindet thematisch das ehemalige Wrack- und Fischereimuseum miteinander und erschafft ein völlig neues Gesamtkonzept. Ein thematischer Schwerpunkt liegt aud der Beschreibung von Gefahren für Seefahrt und Fischerei auf hoher See durch die Auswirkungen von starken Winden und hohen Wellen.

Präsentiert werden die Exponate auf rund 4000 m² Austellungsfläche der ehemaligen Fischpackhallen Cuxhaven. Neben der Präsentation von Dauerausstellungen werden hier auch Sonderausstellungen und unterschiedlichste Veranstaltungen gezeigt. Spannend sind unter anderem die Simulationen einer Fischdampferfahrt und eines Tauchgangs auf dem Meeresgrund. Hier können Besucher trockenen Fußes Schiffswracks in authentischer Umgebung erleben. Thematisiert wird außerdem der Prozess der Fischerei, sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf Mensch und Tier.

Hilfsmittel wie Filme, Hörstationen und Seefahrtsbücher für Kinder leiten durch die Austellung und verdeutlichen zusätzlich die Herausforderungen der Seefahrt. Auch zu selbstständigen Handeln werden die Besucher animiert. So kann man hier Antworten auf kniffelige Fragen errätseln, oder verschiedenste Seemannsknoten erlenen.

Cuxhaven: Natur

Insel Neuwerk

Die zur Hamburg gehörige Insel Neuwerk liegt nur 13 Kilometer von Cuxhaven entfernt. Die circa 3 km² große Insel ist Teil des Nationalparks Wattenmeer und ist bei Niedrigwasser sogar zu Fuß von Cuxhaven aus erreichbar. Für die 150 Minuten dauernde Wattwanderung nach Neuwerk ist sogar ein Weg gekennzeichnet dem man folgen kann um das beliebte Ziel sicher während der Ebbe erreichen zu können. So wird die Chance im Watt vom Weg abzukommen und von der Flut überrascht zu werden stark verringert. Das macht diese Wattwanderung zu einem relativ sicheren, für Cuxhaven typischen, Familienvergnügen. Bei Hochwasser erreicht man die Insel Neuwerk mit Schiffen.

Bereits im 14. Jahrhundert erbaute man auf der Insel Neuwerk den ältesten noch erhaltenen Leuchtturm Deutschlands. Seit 1924 steht dieses historische Seezeichen unter Denkmalschutz und gilt heute als eine ganz besondere Sehenswürdigkeit. Nachdenklich wird man, wenn man den „Friedhof der Namenlosen“ auf Neuwerk besichtigt. Hier fanden die früher, angeschwemmten Wasserleichen ihre letzte Ruhestätte in idyllischer Umgebung. Seit 2004 steht auf Neuwerk zusätzlich das Nationalparkhaus, in dem Besucher der Insel sich mit der Ausstellung über das Nationalpark Hamburgerische Wattenmeer informieren können.

Kurpark Döse

Der Kurpark Döse gehört zu Cuxhaven und verfügt über einen, bei Familien beliebten, Zoo mit zahlriechen Vögeln und Kleintieren. Bereits in den 1930er Jahren errichtete man hier Tiergehege für die Tiere, die Seeleute von Ihren Fahren auf dem Meer mitbrachten. Diese Tiere wollte man hier interessierten Gästen näher bringen.

Heute ist der Zoo im Kurpark Döse hauptsächlich von gefiederten Bewohnern geprägt. In mit großen Netzen überspannten Volieren leben hier Vögel wie Austernfischer, Schäbelschnäbler, Basstölpel sowie Störche und Uhus. Auch zahlreiche Vögel auf der Durchreise machen im Kurpark Döse Rast, bevor sie weiter ziehen. Besonders beliebt sind die täglichen Fütterungen der Pinguine im Kurparkdöse. Aber auch Kleintiere wir Kaninchen und Eichhörnchen gehören zu den Lieblingen der Besucher.

Wattenmeer

Wattenmeere sind küstennahe Regionen mit flachen Gewässern, die unter merklichem Einfluss der Gezeiten stehen. Starke Schwanken des Wasserstandes sind dabei typisch für das Watt. Ebbe und Flut überschwemmen diese Gebiete jeweils zwei mal täglich oder lassen sie trocken fallen. Besonders ausgeprägt ist dieses Phänomen für die Nordseergionen entlang der Küsten Deutschlands, Dänemarks und der Niederlande.

Das Wattenmeer stellt einen besondern Lebenraum für viele Tiere und Pflanzen dar, die diesen Bedingen besonders gut angepasst sind. Lebewesen wie Wattwürmer, Herzmuscheln, Strandkrabben, Wattschnecken und Nordseegarnelen sind typisch für diesen speziellen Lebensraum. Darüber hinaus brüten und rasten aber auch zahlreiche Vogelarten hier, die im Wattenmeer ein üppiges Nahrungsangebot vorfinden.

Um dieses einzigartige, sehr empfindliche Ökosystem vor bedrohlichen äußeren Einflüssen zu schützen, erklärte man das Wattenmeer 2009 schließlich zum UNESCO-Welterbe. Eine geführte Wattwanderung in dieser wunderschönen Region ist in jedem Urlaub in Cuxhaven zu empfehlen.