Sylt Geografie eine Insel im Wandel - jetzt urlaub machen

Sylt Geografie eine Insel im Wandel

Sylt Geografie

Lage – Sylt Geografie

Heute

Sylt Geografie: Es ist die größte Nordseeinsel und die viertgrößte Insel in ganz Deutschland. Die Insel verfügt über eine Fläche von knapp 100 Qaudratkilometern. Der Hindenburgdamm verbindet die Insel mit dem Festland auf 11 Kilometern. Bis in die 70er Jahre war der Hindenburgdamm nur Eingleisig mit der Bahn erschlossen, seit den 70er Jahren ist die Bahnstrecke Zweigleisig. Die Insel befindet sich in guter Gesellschaft im Süden liegen Ihre Nachbarn die Inseln Amrum und Föhr und im Norden liegt die dänische Insel Rømø. Die Insel Sylt streckt sich auf etwa 38 Kilometer länge und die Breite variert stark von zum Teil nur 320 Metern bis zu 12,6 Kilometern. An der West- bzw Nordwestseite erstreckt sich ein etwa 40 Kilometer langer Sandstrand. An der Ostseite der Insel liegt das Wattenmeer. Das heißt an dieser Stelle zieht sich zu gewissen Tideständen das Wasser zurück und es bleibt ein begehbarer Sandmatsch zurück.

Sylt Geogradie Sandablagerung

Geschichte

Der Mittelteil der Insel besteht aus einem Geestkern auf Ihm liegen die Gemeindeteile Westerland, Wenningstedt und Sylt-Ost. Die Form und Beschaffenheit eines Geestkern kann man besonders gut bei der Sehenwürdigkeit dem Roten Kliff erkunden. Der nördliche und südliche Nehrungshaken bestehen vorwiegend aus wenig fruchtbaren Sandablagerungen. Nach heutigen Erkenntnissen besteht die Sylt Geografie seit der zweiten Marcellusflut von 1362. Die Marcellusflut war eine vernichtende Sturmflut die alle friesischen Inseln und die deutsche Nordseeküste erheblich in Ihrem Erscheinungsbild verändert hat. Bei der Sturmflut sind die nordfrieschen Uthlande fast komplett überflutet worden.

Sturmfluten bedrohen die Insel Sylt

Schwere Sturmfluten stellen eine reele und ersnthafte Gefahr für die Insel dar. So kam es während einer Sturmflut im Jahr 1962 dazu das Hörnum vorübergehend von der Insel getrennt war. Eine weitere Schwachstelle der Insel ist eine nur knapp 500 Meter breite Schmalstelle im Süden von Rantum. Eine zusätzliche Gefahr stellt das wegspülen von Sand dar. Immerwieder müssen Küstenschutzmaßnahmen vorgenommen werden. Es wurden Experimente mit Holzpflöcken und Beton-Tetrapoden durchgeführt um die einschlagende See zu beruhigen, dies stellte sich aber nicht als Effektiv heraus. Mit Baggerschiffen werden an bestimmten Orten neue Sandvorräte beschafft, diese werden dann als Sand-Wasser-Mischung an den Strand gepumpt und mit Planierraumpen verteilt. Dies stoppt nicht den Prozess des wegspülens, sondern man füllt die aktuelle Menge nur wieder auf. Diese Methode verhindert das Problem nicht. Es ist außerdem sehr teuer. Es enstehen etwa Kosten in Höhe von zehn Millionen Euro die von Gemeinde, Land und Bund getragen werden.

 

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